Gartentipps für den Monat August

Indianernessel oder Goldmelisse (Foto: Torsten Mierswa)
Indianernessel oder Goldmelisse (Foto: Torsten Mierswa)

30.07.2020 Auch im August gibt es im Garten viel zu tun. Hier ein kleiner Ausschnitt von Themen, die jetzt für Hobbygärtner von Interesse sind.

Im Gemüsegarten ist noch Hochsaison. Obwohl wir heuer in der komfortablen Lage sind, dass es doch ab und zu regnet, müssen wir die optimale Wasserversorgung im Auge behalten. Lieber zehn bis 20 Liter Wasser auf einen Quadratmeter ausbringen, als immer nur die Oberfläche benetzen. Gemüsekulturen wie Tomaten, Paprika, Zucchini, Gurken und Bohnen sollten fortlaufend geerntet werden. So ist gewährleistet, dass sich neue Früchte bilden. Außerdem schwächen große Früchte die Pflanzen unnötig und mindern somit den Ertrag. Freie Flächen im Gemüsegarten sollten zur Bodenschonung mit Folgekulturen wie Pflücksalat, Zuckerhutsalat, Endivien, Radicchio, Winterrettich, Radieschen, Rettich oder Feldsalat bestückt werden. Gründüngungspflanzen sind ebenfalls bestens geeignet, die freien Flächen zu begrünen. Hierzu gibt es im Handel eine Reihe von geeigneten Mischungen. 

Von gesunden, reichtragenden Erdbeerpflanzen können bewurzelte Ableger mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden und auf einem freien Beet eingepflanzt werden. Kräuter wie Bohnenkraut, Majoran, Salbei, Thymian werden vor der Blüte abgeschnitten und in Büscheln an einem schattigen und luftigen Platz zum Trocknen aufgehängt. Der Sommerschnitt an Obstgehölzen ist auch noch im August möglich. Auf die Vorteile wie reduziertes Wachstum und schnellere Wundheilung weisen wir in Schnittkursen immer wieder hin. Die natürliche Wachstumsbremse funktioniert – probieren Sie es einfach aus. Nach der Ernte werden die Beerensträucher ausgelichtet. Man muss sich diese Arbeit nicht bis zum Frühjahr aufheben. 

Verblühte bodendeckende Stauden wie Frauenmantel, Katzenminze, Salbei oder Storchschnabel können, wenn nicht bereits geschehen, noch zurückgeschnitten werden. Sie bilden bis September zumindest noch grüne Polster oder kommen vereinzelt noch ein weiteres Mal zur Blüte. Lavendel wird am besten im Sommer zurückgeschnitten. 

An den Gartenstauden lässt sich sehr gut erkennen, welche mit der zunehmenden Trockenheit und Hitze besser zu Recht kommen. Pflanzen wie Lavendel, Salbei, Brandkraut, Blutstorchschnabel stecken die wasserarme Zeit besser weg. Vor allem die Pflanzen, die mit mageren Standorten zurechtkommen, zeigen jetzt ihre Stärken. In Zukunft wird man die eine oder andere schwächelnde Pflanze im Garten gegen robustere Gattungen, Arten und Sorten auswechseln. 

Die klassischen Rasenflächen leiden bei längerer Hitze. Die Pflege beschränkt sich in den Sommermonaten meist auf das Rasen mähen; am besten nicht zu tief. Mindestens fünf bis sechs Zentimeter sollten bei Hitze stehen bleiben. Sollten die Rasenflächen doch verbräunen, so sind sie beim nächsten Regen wieder grün. Wenn nicht die gesamte Rasenfläche zur Freizeitgestaltung genutzt wird, könnten ein paar Quadratmeter zu einer Blumenwiese umfunktioniert werden. Einfach die Grasnarbe entfernen, den Boden lockern und eine für die Herbstaussaat geeignete, mehrjährige Blumenmischung aussäen. 

Falls Sie heuer den Urlaub zuhause verbringen, dann genießen Sie Ihren Garten. Er ist ein wunderbares Refugium, um sich vom Alltagsstress zu erholen und neue Kraft zu tanken. Gute Erholung. 

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Garten-Team“ im Landratsamt (Telefon: 0941 4009-361, -362, -619) gerne zur Verfügung.

Kategorien: Landkreis, Gartentipps

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